Huelva, die nachhaltige Stadt

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Objetivos de Desarollo Sostenible, ODS) der Vereinten Nationen sind ein allgemeiner Aufruf, die Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und sicherzustellen, dass alle Menschen bis 2030 Frieden und Wohlstand genießen.

Die Agenda 2030 geht davon aus, dass zwischen den 17 Zielen eine Wechselwirkung besteht und sich die verschiedenen Maßnahmen und Ziele gegenseitig beeinflussen.

Somit muss die Umsetzung dieser nachhaltigen Entwicklung ein Gleichgewicht zwischen ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit herstellen. In diesem Sinne sind die lokalen Rathäuser (und ihre Stadtverwaltungen) von entscheidender Bedeutung, da sie eine große Nähe zur Bevölkerung aufweisen, die Fähigkeit besitzen die lokale Umwelt nachhaltig zu verändern und gleichzeitig den Bürgern Antworten geben können.

Huelva, die Stadt

Huelva ist eine Stadt die sowohl ihren Bewohnern als auch ihren Besuchern große Vorteile bietet. Neben den großartigen Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt einen ruhigeren Lebensstil der mit einer hohen Lebensqualität einhergeht.

Die Stadt Huelva hat ein typisch mediterranes Klima. Es zeichnet sich durch allgemein milde Temperaturen das ganze Jahr über aus, außer im Sommer, indem es warm ist. Generell zeichnen sich meeresnahe Gebiete durch eine hohe relative Luftfeuchtigkeit, milde und regnerische Winter sowie trockene und heiße Sommer mit Dürreperioden aus. Der Herbst und Frühling sind hinsichtlich der Temperaturen und Niederschläge unterschiedlicher.

Huelva ciudad sostenible

Besonders hervorzuheben sind die milden Wintertemperaturen in Huelva und die auf die Monate Oktober bis Januar konzentrierten Niederschläge. Sowie die hohe Luftfeuchtigkeit (auch im Sommer) und vor allem die Sonnenstunden pro Jahr. Tatsächlich war Huelva in 2014 die Stadt mit den meisten Sonnenstunden des Jahres in Spanien.

Bereiche von ökologischem Interesse

Das Gebiet von größtem Umweltinteresse in der Gemeinde Huelva ist das Naturschutzgebiet „Marismas der Odiel“. Dieser Bereich ist Teil des Flussdeltas, das durch die Mündungen der Flüsse „Tinto“ und „Odiel“ gebildet wird. Dieses Gebiet wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat und zum besonderen Schutzgebiet für Vögel erklärt.

Mit einer Fläche von 71,85 km², von dem ein Teil zur Stadt gehört, können Sie im Naturschutzgebiet “Marismas del Odiel” verschiedene Landschaften entdecken, von Bächen, Lagunen und Salinen (Bauta, Aragonesas, Batán), bis hin zu Inseln (Enmedio, Saltés und Bacuta), Stränden (Espigón) oder Wäldern (el Almendral, el Acebuchal o la Cascajera).

Die Flüsse „Tinto“ und „Odiel“, die kurz vor ihrer Mündung durch die Stadt fließen, lagern den nährstoffreichen Sedimenten in den Sumpfgebieten ab. Dadurch werden Lebewesen die am Anfang der Nahrungskette stehen mit Nährstoffen versorgt. Die Tiere und insbesondere die Zugvögel, die aus Europa kommen und in den kalten Wintermonaten nach Afrika ziehen, profitieren bei ihrem Aufenthalt in der Marismas del Odiel von den guten Nahrungsquellen. Bei den am meisten anzutreffenden Vogelarten handelt es sich um Wasservögel, wie zum Beilspiel den Löffler, den Grau-, Purpur- oder Silberreiher, die Stockente, die Rohrweihe, die Samtkopf-Lachgrasmücke, Flamingos oder den Fischadler.

Auch die Flora der Gegend ist sehr vielfältig und sticht hervor: Salicornia und Espartina (Salzpflanzen oder Halophyten), die gegen hohe Salzkonzentrationen resistent sind, sowie Taray, schwarzer Wacholder, Kermeseiche, Mastixstrauch, Jaguar, Zistrose und Rosmarin sind hier heimisch.

Mitten im Sumpfgebiet befinden sich auch die Salinen in denen Salz aus dem Atlantischen Ozean gewonnen wird. Zwölf Teiche werden durch die Gezeiten mit Meerwasser gefüllt und durch die Einwirkung von Sonne und Wind verdunstet das Wasser bis das Salz kristallisiert.

Wie bereits erwähnt, gibt es neben einem Sumpfökosystem auch andere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Strand von „Espigón“ der als einziger zur Stadt gehört. Es handelt sich um einen Strand, der durch den Bau des Staudamms “Juan Carlos I” entstanden ist und der eine Länge von 13 Kilometern hat. Ein Teil davon ist derzeit als Hundestrand freigegeben.

Parks und Grünanlagen

Die Grünflächen der Städte sind von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung, da sie verschmutze Luft durch saubere Luft ersetzen. Gleichzeitig dienen sie der Entspannung und bieten einen notwendigen Rückzugsort, der eine natürliche Oase in der täglichen Hektik der Stadt darstellt und den Beton vergessen lässt.

Parks und Grünanlagen

Die Grünflächen der Städte sind von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung, da sie verschmutze Luft durch saubere Luft ersetzen. Gleichzeitig dienen sie der Entspannung und bieten einen notwendigen Rückzugsort, der eine natürliche Oase in der täglichen Hektik der Stadt darstellt und den Beton vergessen lässt.

Die Stadt Huelva verfügt über 8,85 m2 Grünfläche pro Einwohner und liegt damit über dem spanischen Durchschnitt von fast 6 m2. Dies übertrifft die Empfehlungen der Europäischen Union um mehr als 5 m2 Grünfläche pro Einwohner und auch übertrifft auch die Kriterien des Andalusischen Bodengesetztes, das eine Grünfläche zwischen 5 und 10 m2 pro Einwohner vorschreibt.

In Huelva gibt es insgesamt 1.303.043,08 m2 Grünflächen, davon 350.000 m2 Rasenflächen, verteilt auf Stadtparks, Wälder, Blumenbeete, Plätze usw.

Insgesamt gibt es auf diesen Grünflächen etwa 31.000 Bäume, 578 Blumentöpfe und Pflanzgefäße, 45 Kinderspielplätze, drei Außensportbereiche und sechs Freiflächen für Hunde von denen fünf neu errichtet wurden. Zusätzlich zum Hundebereich des “Parque de la Esperanza” wurden 2016 die Hundebereiche “Parque Robinsonä”, “Parque de Zafra”, “Parque de los Olivos”, “Parque Antonio Machado” und “Plaza del Estadio” eröffnet.

Von allen Parks und Grünflächen in Huelva ist der Moret Park aufgrund seiner Größe der wichtigste und dient als grüne Lunge der Stadt. Der Park ist von der “Avenida de Santa Marta”, “Avenida de Manuel Siurot” und “Avenida de la Cinta” umgeben von der es jeweils einen Eingang zum Park gibt.

Nachhaltige Mobilität

Nachhaltige Mobilität ist ein alternatives Modell, das die schädlichen Aspekte der traditionellen Mobilität reduziert, wie beispielweise das bisher auf dem Privatauto basierende Stadtverkehrsmodell.

Ziel der nachhaltigen Mobilität ist die Umsetzung verantwortungsvoller Praktiken, etwa die Fortbewegung zu Fuß oder mit dem Fahrrad, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Carsharing oder die Förderung neuer Alternativtechnologien zur Nutzung fossiler Brennstoffe wie etwa Elektroautos.

Um den nachhaltigen Mobilitätsplan der Stadt Huelva zu sehen, klicken Sie hier.

Wirtschaftliche und soziale Entwicklung

Als Motoren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Stadt gelten der Hafen, die Industrie, die Bildung und Tourismus.

Wirtschaftliche und soziale Entwicklung

Als Motoren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Stadt gelten der Hafen, die Industrie, die Bildung und Tourismus.

In den letzten Jahren hat die Hafenbehörde von Huelva erfolgreich die Diversifizierung sowie den Ausbau und die Erweiterung des Hafens vorangetrieben. Mit Projekten wie dem am Süd-Pier, bei dem ein neues Terminal entstand, das für Obst und Passagiere genutzt und gleichzeitig auch als Containerterminal genutzt werden kann.

Mehrere Projekte in Spanien, darunter die “Plataforma Intermodal” des Hafens von Huelva, wurden von der Europäischen Kommission für die zweite Aufforderung der Fazilität “Connecting Europe” ausgewählt. Mit diesen Fördermitteln werden Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die Mittelmeer- oder Atlantik-Korridore finanziert.

Im Hafen von Huelva werden zahlreiche Projekte durchgeführt welche die Stadt als zentralen Markt für spanische Obst- und Gemüseexporte positionieren. Die Hafenbehörden sind auch im Tourismussektor tätig und wickeln die Ein- und Ausfahrten von Schiffen in den Hafen ab.

Der Industriesektor wiederum ist in Huelva von großer Bedeutung und ist seit den 60er Jahren einer der Hauptfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Die Industrie in Huelva muss an gemeinsamen Projekten verschiedener Industrieunternehmen teilnehmen und zusammenarbeiten. Darüber hinaus muss sie gemeinsam mit der Universität zur Entwicklung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprogrammen (I+D+i) beitragen, die die Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine stärkere Integration der Bürger ermöglichen.

Fazit

Das Stadtverwaltung Huelva setzt sich in seiner Strategie für nachhaltige Entwicklung und eine besser gebildete Bürgerschaft ein. Dadurch entsteht ein Respektvoller Umgang zwischen Stadt und Bürgern, die eine kritische Haltung fördert und gleichzeitig das Einbringen in kommunale Angelegenheiten fördert. Ziel ist es Huelva in eine moderne europäische Stadt zu verwandeln und die wichtigste Grundlage dafür ist die Bildung ihrer Bewohner.

Entsprechend arbeiten wir an Bildungs-. Partizipations- und Bürgerprojekten für die Stadt. Mit Maßnahmen die sicherstellen, dass die Bürger ihre Stadt durch Kultur, Sport und Gastronomie genießen und sich an der täglichen Verbesserung von Huelva beteiligen können.

Das Rathaus seinerseits setzt Strategien um die Huelva zu einer Stadt machen die gegen die Umweltverschmutzung kämpft und es gleichzeitig schafft ihre intensive Industrietätigkeit mit respektvollem Umgang mit der Umwelt zu verbinden. Zu diesem Zweck unterstützt die Stadt Maßnahmen zum Umweltschutz der Unternehmen und ist an der Schaffung einer grüneren und gesünderen Stadt beteiligt. Damit die Verbesserung ihrer Parks und der Bereitstellung neuer Grünflächen zur Freude der Bürger und zur Förderung von gesundheitsfördernden Aktivitäten.

Wir möchten, dass die Bürger stolz darauf sind, Einwohner von Huelva (auch “onubenses” genannt) zu sein. Es gibt keinen besseren Botschafter einer Stadt als ihre eigenen Bürger. Die Stadt Huelva muss heute mehr denn je den Wert deutlich machen, den ihre Geschichte und Orographie ihr verliehen hat.

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